Wi-Fi 7: TP-Link prescht mit 16 Geräten vor

Wi-Fi 6 und seine 6-GHz-Erweiterung Wi-Fi 6E sind gerade erst etabliert und der nächste WLAN-Zug ist schon unterwegs. Nachdem Chiphersteller Mediatek im Oktober zwei Komponenten für Wi-Fi-7-Buchsen und kürzlich den ersten Wi-Fi-7-fähigen Smartphone-Prozessor vorgestellt hatte, öffnete TP-Link nun die Wi-Fi-7-Tüte und entfernte Geräte für fünf Kategorien. Ab dem ersten Quartal 2023 sind 16 Modelle als Wi-Fi-, Gaming- und 5G-Router, Mesh-Hubs, Firmen-Access-Points und bereits Wi-Fi 7-fähige Trägergeräte verfügbar.

Der erste ist der drahtlose Router Archer BE900, der in diesem Frühjahr in Nordamerika für 700 US-Dollar erhältlich sein wird. Das BE900 ist luxuriös mit vier Wi-Fi 7-Funkmodulen ausgestattet, die jeweils vier MIMO-Streams übertragen. Zwei Einheiten arbeiten parallel im 5-GHz-Band und erreichen jeweils bis zu 5760 Megabit pro Sekunde brutto bei einer maximalen Signalbreite von 160 MHz. Ein weiteres Funkmodul bedient das 2,4-GHz-Band (bis 1376 Mbit/s), das letzte das neue 6-GHz-Band, sogar mit einer Signalbreite von 320 MHz für eine maximale Grenze von 11.520 Mbit/s. Das sind stolze 24 Gigabit/s.

Auch Lesen :  Tagfalter „Landkärtchen“ ist Insekt des Jahres

Anders als bisher können sich Wi-Fi-7-Basisstationen und kompatible Clients gleichzeitig mit mehr als einem Band verbinden (Multi-Link Operation, MLO). Über gute Verbindungen konnte der BE900 bis zu 17 Gbit/s brutto an einen Client schicken. Bei einem aus Wi-Fi 6 bekannten Nettoverhältnis von 0,7 sollen das knapp 12 Gbit/s netto betragen. Diese Datenflut soll der BE900 über seine sieben Ethernet-Ports ins LAN bringen. Zwei davon können bis zu 10 Gbit/s übertragen (einer als SFP+/NBase-T Composite), weitere vier bis zu 2,5 Gbit/s und der letzte wiederum 1 Gbit/s. Als Gimmicks besitzt der Router BE900 einen Touchscreen und ein LED-Feld, über das er beispielsweise die Wettervorhersage und die Uhrzeit anzeigen kann.

Auch Lesen :  Domtendo profitiert "mega" von Pokémon Karmesin & Purpur und stellt Forderungen an Nintendo

Das BE900 gesellt sich zu zwei etwas schwächer ausgestatteten WLAN-Routern (BE800, BE550) und dem GE800, das sich an Gamer richtet. Letztere verfügt zwar nur über drei WLAN-7-WLAN-Einheiten mit einer Gesamtdatenrate von 19 Gbit/s, dafür aber über einen dedizierten Ethernet-Port für Spiele, dessen Traffic immer priorisiert wird (Quality of Service, QoS).


(Bild: TP-Link)

Das WLAN-Mesh-Portfolio von TP-Link mit der Marke Deco erhält drei Erweiterungen, die Mesh-Knoten BE95, BE85 und BE65. Das BE95 verfügt wie das BE900 über vier Wi-Fi-7-Module, von denen zwei mit 6 GHz (jeweils bis zu 11.520 Mbit/s gemischt) und eines mit 5 und 2,4 GHz (5760 und 1376 Mbit/s) senden. Das ergibt mit 33 Gbit/s sogar eine etwas höhere Gesamtdatenrate als beim BE900. Auf der LAN-Seite verfügt der BE95 über zwei 10-Gbit/s-Ports (wieder einmal als SFP+/NBase-T-Combo) und zwei 2,5-Gbit/s-Slots. TP-Link will in den USA 1.200 Dollar für einen BE95-Ersatz verlangen.

Auch Lesen :  Top-Fernseher über die Hälfte günstiger

Abgerundet wird das Wi-Fi-7-Portfolio mit sechs Routern für Carrier, je zwei Modelle für Glasfaser mit XGS-PON, zwei mit Ethernet-WAN und zwei Mesh-Versionen. Für das Firmen-WLAN sollen zwei Omada-Access-Points kommen, schließlich ein Wi-Fi-7-Router mit 5G-Mobilfunk für den Internetzugang. Im Moment ist noch nicht klar, wann welche Geräte in Europa erscheinen und zu welchem ​​Preis.


Mehr im Magazin c't

Mehr im Magazin c't


Mehr im Magazin c't

Mehr im Magazin c't


(je)

Auf der Homepage

Source

Leave a Reply

Your email address will not be published.

In Verbindung stehende Artikel

Back to top button