Vier Wochen nach dem Urteil immer noch keine Steuer-Schulden zurückgezahlt

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Zum: Andreas Thieme

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Küchenchef Alfons Schuhbeck
Alfons Schuhbeck wurde zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. © Matthias Balk/dpa

Sind es am Ende leere Worte? Alfons Schuhbeck (73) kündigte bei seinem Strafprozess und danach an, “für meine Fehler die volle Verantwortung übernehmen zu wollen”. Der Sternekoch vermied 2,3 Millionen Euro Steuern. Aber bisher hat er noch keinen Euro bezahlt.

München – Die bittere Bilanz von Schuhbeck: Finanzamt und Landgericht warten noch immer auf seinen Schadensersatz. Schuhbecks Entscheidung fällt am morgigen Donnerstag in vier Wochen. Er wurde zu drei Jahren und zwei Monaten Gefängnis verurteilt. Aber: „Das Gericht oder die Staatsanwaltschaft wurden nach Bekanntgabe der Entscheidung nicht über einen etwaigen Schadensersatz informiert“, bestätigte Laurent Lafleur, Pressesprecher des OLG.

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Auch nach seiner Verurteilung sagte Schuhbecks in einer Erklärung, er habe sich geirrt und sei “für den verursachten Schaden verantwortlich, der eine lange Haftstrafe beinhalten könnte”. Dazu gehört „der Versuch, den Schaden vollständig zu beheben“. , an dem er “unermüdlich” arbeitet. Schuhbeck sagte wörtlich, dass er “von meinen Bemühungen, den Schaden so weit wie möglich zu beheben, nicht zurücktreten werde”. Bisher jedoch ohne Ergebnis…

Insider mit Kenntnis seines Falles sprachen von Schuhbecks “Floskeln”. Denn dass der Sternekoch wirklich schuldig war, kam erst im Strafverfahren heraus, als sein ehemaliger Mitarbeiter Jürgen W. (55) ihn wegen einer schweren Straftat anklagte. Schuhbeck gab daraufhin einen Teil seiner Steuerrechnung zu – und den Rest wenige Tage später, als er bereits mit dem Rücken zur Wand stand. Ein Prozess sei “nicht mehr weit” entfernt, urteilte Richterin Andrea Wagner in dem Fall.

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In München: Alfons Schuhbeck wollte sich selbst verantworten – stattdessen griff er sein Urteil an

Obwohl Uli Hoeneß 2014 seine dreieinhalbjährige Haftstrafe akzeptierte und seine Steuerschulden von mehr als 28,5 Millionen Euro sofort bezahlte, spielt Schuhbeck auf Zeit. Statt Verantwortung zu übernehmen, focht der Sternekoch eigentlich lieber seine Entscheidung an, die der Bundesgerichtshof nun auf Rechtsfehler prüft.

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Inzwischen bemüht sich Schuhbeck um einen Investor. Bezahlt er die Steuerschuld, droht Fonsi bei einer Wiederholung des Verfahrens (frühestens Ende 2023) eine kleine Strafe – so sein Plan. Wenn das nicht klappt, sieht es düster aus. Denn das potenzielle Geld, das Schuhbeck selbst erwirtschaftet, beginnt aus der Insolvenz seiner gescheiterten Unternehmen zu fließen. Die Steuerschuld von 1,2 Millionen Euro wird er nicht aus eigener Kraft bezahlen können. Die Bemühungen würden jedoch “ohne Unterbrechung fortgesetzt”, sagte sein Sprecher.

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