US-Zwischenwahlen: ++ Wahllokale in ersten Staaten geschlossen ++


Live-Blog

Stand: 09.11.2022 01:19 Uhr

In ersten US-Bundesstaaten wurden Wahllokale geschlossen, um dort mit der Auszählung beginnen zu können. Die US-Aktienmärkte beendeten den Wahltag mit deutlichen Kursgewinnen.

1:19 Uhr

Senat: Welch gewinnt in Vermont, Scott gewinnt in South Carolina

Die erste Entscheidung fiel bei den Kongresswahlen in den Vereinigten Staaten. In Vermont besiegte der Demokrat Peter Welch den Republikaner Gerald Malloy für einen Sitz im Senat, wie aus einer AP-Zählung nach Abschluss der Umfragen hervorgeht. In South Carolina gewann der Republikaner Tim Scott die Wiederwahl gegen seinen Herausforderer Crystal Matthews.

1:06 Uhr

Bisher wurden nur kleinere Fehler gemeldet

Bei den Zwischenwahlen in den USA wurden einige kleine Probleme gemeldet. Besondere Aufmerksamkeit erhielten sie im Bundesstaat Arizona, im Distrikt Maricopa County. Dort meldeten Wahlhelfer in rund 20 Prozent der Wahllokale defekte Wahlgeräte. Wahlbeamte versicherten, dass jede Stimme gezählt werde. Eine Sprecherin der staatlichen Wahlkommission in Arizona verwies auf alternative Abstimmungsmethoden. Auch aus einem Bezirk in New Jersey wurden Probleme mit Wahlmaschinen gemeldet. In Philadelphia beschwerten sich einige Briefwähler, dass sie abgezockt wurden, als sie persönlich in den Wahllokalen erschienen, nachdem das Problem mit der Briefwahl aufgetreten war. Die dortigen Behörden sagten, es sei genügend Zeit, um die Gültigkeit der Briefwahl sicherzustellen. In North Carolina öffneten einige Wahllokale spät, weil das Personal zu spät kam. Sie blieben also lange offen. In einem Bezirk in Pennsylvania hatten Wahlhelfer Mühe, einen geringen Stimmzettelvorrat zu füllen. Wahlexperten sagten, die Art und Anzahl der von den Wählern aufgezeichneten Probleme sei nicht ungewöhnlich.

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00:59 Uhr

Biden warnt vor Einfluss von Trump-Anhängern

Am Tag der US-Zwischenwahlen warnte Präsident Joe Biden erneut vor Anhängern der Politik seines Vorgängers Donald Trump. „Mega“-Republikaner könnten an Boden gewinnen, wenn seine Demokraten verlieren, antwortete Biden in einem Radiointerview auf die Frage, warum Hörer sich bei Regen anstellen sollten, um abzustimmen. Präsident bedeutet Unterstützer des von Trump geschaffenen Slogans “MAuge EINdie USA JGrund EINGet it“ („Make America Great Again“).

Bereits im Wahlkampf hatte Präsident Biden betont, wie anders die heutige Republikanische Partei sei von der, mit der er sich während seiner politischen Laufbahn auseinandergesetzt habe.

Foto: AP

00:37 Uhr

Trump hat den Gouverneur von Florida davor gewarnt, für das Präsidentenamt zu kandidieren

Der frühere US-Präsident Donald Trump hat dem republikanischen Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, gedroht, seinen Unmut zu zeigen, falls er 2024 für die US-Präsidentschaft kandidiert. Er könne “Dinge sagen, die nicht besonders schmeichelhaft sind” über DeSantis, sagte Trump gegenüber Fox News Digital. „Ich weiß mehr über ihn als jeder andere – außer vielleicht seine Frau.“ Trump hatte eine „sehr große Ankündigung“ für den 15. November. Beobachter gehen davon aus, dass er dann bei der Präsidentschaftswahl 2024 seinen Dauerkandidaten bekannt geben will. Der 76-Jährige wird bei den republikanischen Wählern immer beliebter. Doch in der amerikanischen Bevölkerung insgesamt ist Trump so umstritten, dass ihn viele Republikaner wie DeSantis oder Trumps ehemaliger Vizepräsident Mike Pence mit ihrer Kandidatur herausfordern werden. DeSantis gilt als besonders starker Konkurrent.

12:25 Uhr

Inflation und Abtreibung sind zentrale Themen für Wahlentscheidungen

Welche Themen waren bei den Wahlentscheidungen in den Midterms am wichtigsten? Basierend auf seiner Nachwahlumfrage sagte das Meinungsforschungsunternehmen Edison Research, dass die Inflation für 30 Prozent der Wähler der wichtigste Faktor bei der Wahlentscheidung sei. Aber drei von zehn Wählern gaben auch an, dass die Abtreibungsdebatte für sie ein vorrangiges Thema sei. Allerdings gab es deutliche Unterschiede unter den Anhängern der großen Parteien. Fast jeder zweite republikanische Wähler stuft die hohe Inflation als wichtigstes Thema ein. Im Gegensatz dazu gaben 44 Prozent der demokratischen Wähler an, dass Abtreibung ihre oberste Priorität sei.

00:02 Uhr

Viele Wahllokale in Indiana und Kentucky sind jetzt geschlossen

Wahllokale in weiten Teilen von Indiana und Kentucky sind seit Mitternacht deutscher Zeit geschlossen. Die übrigen Wahlbezirke der beiden Bundesländer schließen ihre Wahlgänge eine Stunde später. In verschiedenen Teilen der Vereinigten Staaten gelten – auch aufgrund unterschiedlicher Zeitzonen – sehr unterschiedliche Abstimmungszeiten für Midterm Elections. Die Wahllokale in Alaska schließen als letzte – um 7 Uhr deutscher Zeit.

08.11.2022 • 23:38 Uhr

Die US-Aktienmärkte sind am Wahltag stark gestiegen

Die US-Aktienmärkte erreichten am Tag der Zwischenwahlen den höchsten Stand seit zweieinhalb Monaten. Der Leitindex Dow Jones beendete den Handel mit 1,02 Prozent bei 33.160,83 Punkten. Vor allem im Späthandel stiegen die Kurse wieder stark an. Der marktbreite S&P 500 stieg um 0,56 Prozent auf 3828,11 Punkte. Der techlastige Nasdaq 100 legte um 0,75 Prozent auf 11.059,50 Punkte zu.

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08.11.2022 • 23:32 Uhr

Trump spricht von Unregelmäßigkeiten

Der frühere US-Präsident Donald Trump hat am Tag der Zwischenwahlen in den USA gegen angebliche Unregelmäßigkeiten bei der Stimmabgabe demonstriert. In Detroit wurde den Wählern in einem Wahllokal mitgeteilt, sie hätten bereits ihre Stimme abgegeben: “Es passiert in großer Zahl, auch an anderen Orten. Protest, protest, protest!” Trump schrieb auf der Social-Media-Plattform „True Social“, bei der er begleitet wurde. Konfiguration Belege für seine Behauptung legte er nicht vor. Auch elektronische Wahlmaschinen werden Berichten zufolge in konservativen Bezirken im Bundesstaat Arizona nicht funktionieren. In einem stetigen Strom von Beiträgen verbreitete Trump weiterhin Vorwürfe des Wahlbetrugs ohne Beweise, darunter: „Passiert das Gleiche mit dem Wahlbetrug im Jahr 2020?“

08.11.2022 • 23:29 Uhr

Wenige Rassen entscheiden in wichtigen Staaten über Mehrheiten

Viele Staaten und Wahlkreise halten lange Mehrheiten für die eine oder andere große amerikanische Partei. Doch die Wahlen für einige Sitze im Senat und Repräsentantenhaus dürften sehr knapp ausfallen und am Ende mehrheitlich im Kongress entschieden werden. Eine Übersicht schmaler Arten.

08.11.2022 • 23:15 Uhr

Darum geht es bei den Midterms 2022

Mitten in der Amtszeit von US-Präsident Joe Biden wird der Kongress neu gewählt. Die Wähler entscheiden über alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 Sitze im Senat. Die Schlüsselfrage für die zweite Hälfte von Bidens Amtszeit wird sein, ob seine Demokratische Partei eine Mehrheit in einer oder beiden Kammern des Kongresses verteidigen kann oder ob die Republikaner die Mehrheit gewinnen werden. Ein Überblick darüber, worum es bei Midterms geht.

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