Sohn des Wagner-Söldners: Sie haben meinen Vater mit dem Hammer erschlagen! | Politik

Das war ein tolles Video.

Am vergangenen Samstag tauchten grausame Aufnahmen auf, in denen Ex-Wagner-Kämpfer Jewgeni N. (55) mit einem Vorschlaghammer hingerichtet wurde.

Verurteilung: Berichten zufolge verließ der Mann die Ukraine am 4. September, nachdem er aus einer Strafkolonie in Rjasan (in der Nähe von Moskau) rekrutiert worden war. In dem Video muss er seinen Namen, sein Alter und seinen Herkunftsort nennen und dann “gestehen”, dass er zur ukrainischen Armee gehen will.

Bild sprach mit dem Sohn eines von den Russen getöteten Russen

Seit 1999 lebte Yevgeny N. wegen Mordes in der Strafkolonie Rjasan. Er wurde wegen der Tat zu 24 Jahren Gefängnis verurteilt, vier weitere kamen wegen der versuchten Überschwemmung hinzu. 2027 konnte er die Kolonie wieder verlassen.

„Früher habe ich regelmäßig mit ihm telefoniert“, erzählt seine Tochter Nikita (27) der Bild. „Mitte August teilte er uns mit, dass Jewgeni Prigoschin, der Chef der Armee des Gefreiten Wagner, in der Strafkolonie erschienen sei, um neue Männer für seine Einheit zu rekrutieren.“

es ist Monate her” Putins Koch“ – und einer der wichtigsten Menschen der Gegenwart Krieg in der Ukraine – durch Strafkolonien und die Rekrutierung neuer Kämpfer, die bereit sind, ihr Leben in der Ukraine zu riskieren, um ihre Strafen zu reduzieren.

Den Kriminellen wurde versprochen, dass ihre Angehörigen im Todesfall 5 Millionen Rubel (rund 78.713 Euro) erhalten. Dieses Verfahren scheint mit russischem Recht nicht vereinbar zu sein Wladimir Putins (70) Russland kümmert sich um niemanden.

“Seine jetzige Frau und ich haben ihm geraten, nicht in die Ukraine zu gehen”, sagt sein Sohn. „Wir haben ihn angefleht, es nicht zu tun. Aber er hat darauf bestanden und nur gesagt, ich verstehe nicht alles.“

Und so meldete sich Jewgeni N. – wie etwa 100 andere Häftlinge in seinem Lager – beim Söldnerheer und ging am 27. August in die Ukraine. Dort endete jedoch sein Wehrdienst nach wenigen Tagen. Anfang September soll der verurteilte Schwerverbrecher abgereist sein. Kurz darauf tauchte ein Video auf, in dem er den Ukrainern von seiner Flucht erzählte.

„Seit seinem Tod hatte ich keinen Kontakt mehr zu meinem Vater. Daher ist es für mich schwierig einzuschätzen, was ihn dazu gebracht hat, die Seiten zu wechseln“, sagt Nikita.

Sein Sohn weiter: „Mir wurde das Video damals gezeigt und seine Frau bekam einen Anruf aus der Ukraine, dass ihr Mann jetzt dort sei. Als am vergangenen Samstag das zweite Video auftauchte, das zeigte, wie sein Kopf gebrochen war, wurde es noch größer An diesem Tag erinnere ich mich, dass mein Vater hingerichtet wurde. Ich finde keine Worte, um zu beschreiben, wie ich mich gefühlt habe, als ich es zum ersten Mal gesehen habe.“

▶︎ Auch die kommentierten Sätze zum veröffentlichten Video von Wagner-Eigentümer Prigoschin sind unglaublich. Putin-Freund: “Für einen Mann im Gefängnis zeigt diese Show, dass er in der Ukraine kein Glück gefunden hat, sondern unhöfliche, aber faire Menschen getroffen hat.”

Seitdem sucht die Familie des Verstorbenen nach dem Ort, an dem sein Leichnam bestattet wurde. “Wir haben das Verteidigungsministerium und das Rote Kreuz kontaktiert, aber niemand konnte uns helfen. Wir wollen ihm ein würdiges Begräbnis geben”, sagt Nikita, der zuerst mit dem unabhängigen russischen Magazin Holod sprach.

Er klagt: „Das Verteidigungsministerium sagt mir, dass über die Leute der Wagner-Gruppe im Grunde nichts zu beantworten ist.“ Der Geheimdienst FSB hat sich aber gemeldet. Und zwar nicht bei mir, sondern bei meinen Freunden und Bekannten und hat dann nach mir gefragt.“

Über diesen Link abonnieren App-Nutzer den Newsletter.

Source

Auch Lesen :  Colorado: Club-Eigentümer sieht „neue Art von Hass“ gegen LGBTQ

Leave a Reply

Your email address will not be published.

In Verbindung stehende Artikel

Back to top button