Schachtjor gegen Schachtar – Sport

Nun ist die Fußballwelt manchmal frustriert bei der Frage, ob ein Vorname angebracht ist Shakhtar oder Shakhtar Ja, aber im Grunde hat er sich in den letzten Jahren an die Mannschaft von Donezk gewöhnt. 13-facher ukrainischer Meister, regelmäßig bei europäischen Wettbewerben. Der Club war lange Zeit ein Symbol für Russland-Nahost in der Ukraine und wurde deshalb unter dem russischen Wort „Shakhtar“ berühmt. Aufgrund der Kriegssituation in seiner Heimatregion verlegte er jedoch vor einigen Jahren seinen Sitz nach Kiew und firmiert seither unter dem ukrainischen „Schachter“. Aber es könnte bald zwei Donezk-Teams geben. Shakhtar – und Shakhtar.

Auch Lesen :  Nancy Faeser über Fußball-WM in Qatar und Safe Sport

Denn der Kreml in Moskau bereitet sich erneut darauf vor, den Fußball für seine Zwecke zu nutzen. Die ukrainischen Regionen Donezk, Luhansk, Zaporizhia und Cherson, die Russland vor mehr als einem Monat einverleibt hat, werden für die nächste Saison in den heimischen, also russischen Ligabetrieb integriert. Es ging aus einem Gespräch zwischen Präsident Wladimir Putin und dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Dmitri Tschernyschenko Anfang der Woche hervor. Und dies ist ein Szenario, das internationale Fußballorganisationen berücksichtigen sollten.

Trotz des Angriffskrieges ist Russland immer noch ein reguläres Mitglied der Weltorganisation FIFA – sowie fast aller anderen internationalen Sportorganisationen. Sanktionen, die der Weltsport nach den Anschlägen verhängt hat, betreffen die meisten Athleten oder Mannschaften, aber nicht die meisten Offiziellen und nationalen Verbände. Oft wird argumentiert: Russische Sportorganisationen hätten nichts mit dem Krieg zu tun.

Auch Lesen :  FM Recruiting expandiert und sucht neue Kolleginnen und Kollegen - Wirtschaft & Volkswagen – News

Weißrussland, Nordkorea, Syrien und Nicaragua – der internationale Fußball zieht jetzt in diese mächtigen Gesellschaften

Eine interessante Anspielung aber, denn seit fast zwei Jahrzehnten verbindet Putins Regime Sport und Politik so eindrucksvoll wie kaum je zuvor. Aber der neue Fußballplan zeigt noch einmal besonders deutlich, wie sehr das Spiel Teil des Krieges ist. Russland schafft sich eine neue Realität. Und der Fußball soll helfen, diese neue Realität zu zeigen, wenn Vereine wie Shakhtar Donetsk oder andere Teams aus der angeschlossenen Region bald in Moskau oder St. Petersburg antreten.

Auch Lesen :  TCL inspiriert die Welt, nach Größe zu streben und die schönste Sportsaison aller ...

Bei der jüngsten UN-Generalversammlung haben nur vier Länder gegen den Beitritt der vier Gebiete gestimmt: Weißrussland, Nordkorea, Syrien und Nicaragua. Der internationale Fußball wird nun in diese mächtige Gesellschaft eintreten, wenn Russland seine Pläne durchziehen darf. Doch die Sache richtet sich nicht nur an die Spitze der Organisationen. Jedem Landesverband steht es frei, sich entsprechend zu positionieren – auch Deutschland.

Source

Leave a Reply

Your email address will not be published.

In Verbindung stehende Artikel

Back to top button