Red Bull verliert Sprintrennen zum GP Brasilien

GP von Brasilien 2022

Die Siegesserie von Red Bull ist gebrochen. Auch wenn es ein Sprint zum GP von Brasilien war. Weder Max Verstappen noch Sergio Perez schafften es auf das Podium. Verstappen konnte die riskante Reifenwahl nicht allein beschuldigen.

Ein erleichtertes Aufatmen breitete sich im Fahrerlager aus. Red Bull ist immer noch ein Verlierer. Auch wenn es nicht nur um Sprints und Hauptrennen geht. Die Weltmeister-Mannschaft verlor erstmals seit dem GP von Österreich wieder ein Rennen. Mehr noch: Kein Red-Bull-Fahrer stand auf dem Podium. Max Verstappen und Sergio Perez belegten hinter zwei Mercedes und einem Ferrari die Plätze 4 und 5.


Es wäre zu einfach, die Reifenwahl für die Niederlage verantwortlich zu machen. Verstappen schwamm mit Medium-Reifen gegen den Trend. Lediglich Nicolas Latifi entschied sich für die solide Mischung. Alle anderen Fahrer entschieden sich für den weichsten Gummi von Pirelli. Als der Weltmeister in der dritten Runde die Führung von Kevin Magnussen übernahm und George Russell Zeit verlor, indem er auf ein paar weitere Kurven wartete, sah alles nach einer weiteren Verstappen-Show aus. „Damals dachten wir noch, dass die Medium-Reifen einen Vorteil bringen würden, um das Rennen länger zu halten“, blickte Sportvorstand Helmut Marko zurück.

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Verstappen – Sainz – GP von Brasilien 2022 – Sprint

Motorsport-Image

Überholt Russell, Sainz und Hamilton: Verstappen wurde im Sprint nur Vierter.

Red Bull unterschätzt weiche Reifen

Es war anders. Mit jeder Runde verloren die Hinterreifen von Red Bull an Bodenhaftung. Und die weichen Reifen der beiden Mercedes von George Russell und Lewis Hamilton und des Ferrari von Carlos Sainz wollen einfach nicht nachgeben. In Runde 10 tauchte Russell wieder in der DRS-Zone des Führenden auf. Fünf Runden später überholte er Verstappen nach einem atemberaubenden Zweikampf.


Der Niederländer fuhr bereits mit dem Rücken zur Wand. Sainz und Hamilton kamen auch in der 19. Runde vorbei. Mit DRS schossen sie Red Bull angriffsbereit auf der Zielgeraden. „Wir haben den weichen Reifen unterschätzt“, gibt Marco zu. „Die niedrigere Temperatur hat wohl den weicheren Reifen geholfen. Bei unserem Longrun im zweiten Training waren es 50 Grad auf dem Asphalt. Im Sprint waren es abends nur noch 30 Grad.“

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Das Problem von Red Bull war Sektor zwei

Der Medium-Reifen war definitiv die schlechteste Wahl für den Sprint, aber er hat das Rennen nicht gegen Red Bull verloren. Sergio Perez konnte auf den weichen Reifen nicht mit Hamiltons Mercedes mithalten. Der Mexikaner verlor über 24 Runden 7,4 Sekunden auf seinen Startnachbarn. „Mit den weichen Reifen hätten wir das Rennen nicht gewonnen, bestenfalls wären wir Dritter geworden“, gab Marco zu. Der im Duell mit Sainz erlittene Frontflügelschaden half nicht, erklärt aber auch nicht die Niederlage. “Es hat nicht viel gekostet.”


Das Hauptproblem von Red Bull war der zweite Sektor. Verstappen und Perez konnten der Konkurrenz nur in der ersten Runde durch das Kurvenlabyrinth folgen. Mit verblichenen Reifen wurden Konkurrenten im Mittelabschnitt eingeholt und erspielten sich so eine gute Überholposition auf der Zielgeraden. Die Theorie, dass Red Bull zu viel Abtrieb für Höchstgeschwindigkeit geopfert hat, wird durch die Zeitaufteilung in den anderen beiden Sektoren nicht gestützt. Die Roten Bullen waren in keinem Segment die Schnellsten, auch nicht in ihrem Paradeabschnitt, der hauptsächlich aus Geraden bestand.

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Max Verstappen – Red Bull – GP von Brasilien 2022 – Sprint

Motorsport-Image

Das Medium hatte die falschen Reifen, aber dem Red Bull fehlte auch der Speed.

Kann Red Bull das Blatt wenden?

Dies weist auf ein Problem mit der Abfrage hin. Es sieht so aus, als hätten die 16-fachen Saisonsieger Reifenverschleißprobleme wie Österreich. Es könnte auch im Hauptrennen auf Verstappen und Perez fallen. Dank der Motorstrafe von Sainz starteten die Red-Bull-Piloten hinter den beiden Mercedes auf den Plätzen 3 und 4. Mit der Möglichkeit, die Kreuzungstechnik der Silberpfeile anzuwenden. Wenn Sie den goldenen Schlüssel für den zweiten Sektor finden.


Formel-1-Sportdirektor Ross Brown bestätigte das beste Sprintrennen seit Erfindung des Mini-Grand-Prix: „Wir hatten heute ein tolles Rennen, das uns morgen eine Startaufstellung gibt, die uns auf ein ebenso gutes Hauptrennen hoffen lässt. Interlagos zeigte: „Sprints funktionieren, wenn wir auf dem richtigen Weg programmieren. Überholen ist hier möglich, da jeder Angriff auch einen Gegenangriff ermöglicht. Dies war das Hauptkriterium für die Auswahl der sechs Sprint-Positionen im nächsten Jahr. In zwei Wochen sollten wir bereit sein, Sprints Position bekannt zu geben.”


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