Proteste in China: Vizepremier spricht von „neuem Stadium“ in Pandemie-Bekämpfung

im Ausland Sonne Chunlan

Nach den Protesten sprach Chinas Vizepremier von einer „neuen Phase“ der Epidemie

Die Demonstranten skandierten „Gib mir Freiheit oder gib mir den Tod“.

“Man sieht in dieser Diktatur deutlich faschistische Züge”, sagt Alexander Gorlach, China-Experte für die Geschehnisse in der Volksrepublik. Das mögen die Leute nicht. Die Bewegung wird nicht nachlassen.

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Mit strengen Maßnahmen versucht China, die neue Corona-Welle in den Griff zu bekommen. Die Leute widersetzen sich den Regeln. Nun spekuliert der stellvertretende Ministerpräsident über mögliche Lockerungen.

NNach Protesten gegen strenge Corona-Maßnahmen sprach Chinas Vizepremier von einer „neuen Phase der Epidemie“ und löste damit neue Spekulationen über eine mögliche Lockerung aus. „Da die Omicron-Variante weniger pathogen ist, mehr Menschen geimpft werden und wir mehr Erfahrung bei der Prävention von Covid gesammelt haben, befindet sich unser Kampf gegen die Epidemie in einer neuen Phase und erfordert neue Maßnahmen“, sagte Vizepremier Sun Chunlan bei einem Treffen. Nationale Gesundheitskommission am Mittwoch

Die drakonischen Maßnahmen der Behörden als Reaktion auf die neue Corona-Welle haben am Wochenende in Millionen Städten zu Protesten geführt. Es war die größte öffentliche Zurschaustellung von Unzufriedenheit in China seit Jahrzehnten. Als Reaktion auf die Proteste wurde ein großes Polizeiaufgebot auf den Straßen von Peking, Shanghai und anderen Städten eingesetzt, um ein erneutes Aufflammen der Demonstrationen zu verhindern.

Schon vor Beginn der Bewegung hatten die Behörden beschlossen, die Corona-Maßnahmen anzupassen. Da die Infektionszahlen zuletzt jedoch stark gestiegen sind, haben viele Städte zusätzliche Maßnahmen verhängt. Die Gesundheitskommission hat die lokale Verwaltung aufgefordert, sich strikt an die Anweisungen zu halten. Am Dienstag kündigte die Kommission zudem Pläne an, die Impfkampagne vor allem für ältere Menschen voranzutreiben. Aus Angst vor Nebenwirkungen wurden ältere Menschen in dem Land mit 1,4 Milliarden Einwohnern bisher zu wenig geimpft. Nur 40 Prozent der über 80-Jährigen haben eine Auffrischungsimpfung erhalten.

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Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen ist den dritten Tag in Folge leicht zurückgegangen. Wie die Gesundheitskommission am Donnerstag mitteilte, kamen am Vortag rund 35.800 Neuinfektionen hinzu. Am Dienstag waren etwa 37.600 Menschen infiziert. In jüngerer Zeit hat die Zahl der Neuinfektionen seit Beginn der Pandemie vor fast drei Jahren mit mehr als 40.000 täglich einen Höchststand erreicht.

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