Neue Anstoßzeiten in der Bundesliga? Für DFL-Chefin Hopfen vorstellbar

Ich halte die Hauptthese der DFL für völlig falsch:

„Die Marktsituation wird angesichts der Pandemie, des Krieges in der Ukraine, der Energiekrise und der Inflation schwieriger. Die Zeit, in der Wachstum fast schon selbstverständlich war, ist vorbei“, sagte Hopfen im Gespräch mit „Kicker“ und fügte hinzu: “Eines ist klar: Wer mehr einlösen will, muss mehr bieten.”

Warum musst du weiter wachsen? Damit die Spieler mehr verdienen? Gibt es mehr Berater mit XXL-Kontoständen?

Schließlich hat die gute Frau schon festgestellt, dass genug Menschen in diesem Land wirtschaftlich so arm sind, dass man einfach nicht mehr verlangen kann.
Aber dann Solidarität mit der Gesellschaft aufzubauen, anstatt sich auf Umsatzmaximierung zu konzentrieren, sondern zu versuchen, näher an die Fans heranzukommen und darüber nachzudenken, wie man verhindern kann, dass es wie England wird, wo sich die unteren Schichten der Gesellschaft das nicht mehr leisten können. Ein Stadionerlebnis, mehr Geld sucht man im Ausland.

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Einfach unsolidarisch und völlig gefangen in der eigenen Filterblase, in der sich die gesellschaftliche Realität verbirgt.
Dazu gehört die Tatsache, dass es den Vereinen seit fast zwei Jahren schwer fällt, den Fans nahe zu kommen, da über weite Strecken strenge Pandemiebeschränkungen durchgesetzt wurden. Statt also die Welt zu bereisen, sollte man sich regional stärker engagieren, um den Anschluss an die Basis nicht zu verlieren.

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Und was große Vorbilder in der Premier League angeht: Für mich ist das ein Beispiel für Widerstand!
Nichts ist verabscheuungswürdiger als dieses Modell in England, außer “Weltmeisterschaft 2018 in Russland und Weltmeisterschaft 2022 in Katar”!
Den Diktatoren und Oligarchen, die sie unterstützen, wird der rote Teppich ausgerollt.

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Die internationale Sportgemeinschaft sollte bedenken, dass sie nicht zumindest teilweise für die Kriege in der Ukraine und im Jemen sowie die Verfolgung von Minderheiten in China verantwortlich ist und diesen Regimen dauerhaft eine größere Plattform für die Selbstdarstellung im Sport bietet.

Nach der WM in Argentinien (das war damals eine brutale Militärdiktatur) hieß es immer wieder, so etwas dürfe nicht wieder vorkommen. Anders verhält es sich im Profisport! Wenn man genug Geld hat, kann man wirklich alles machen und wird mit offenen Armen empfangen. Abscheulich!

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