Mutter muss in Haft – SWR Aktuell

Die Mutter aus Bopfingen (Ostalbkreis) muss ins Gefängnis. Sie half ihrem zweijährigen Sohn nicht, als ihr missbräuchlicher Partner ihn tötete.

Das Amtsgericht Elwangen verurteilte die 37-jährige Mutter wegen „Schadensmissbrauchs“ zu zwei Jahren und neun Monaten Haft. Damals half sie ihrem zweijährigen Sohn nicht, als ihr Partner das Kind brutal tötete.

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Sie habe sich ebenso schuldig gemacht wie der Täter, hieß es in der Urteilsbegründung. Von einer Bewährungsstrafe kann keine Rede sein, da er schwer misshandelt wurde. Das Gericht wird dem Antrag der Staatsanwaltschaft folgen. Sein Verteidiger hatte am Donnerstagmorgen auf eine Verurteilung plädiert.

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Mutter des ermordeten Zweijährigen „alles in Ordnung“

Am ersten Verhandlungstag am Mittwoch legte der 37-Jährige ein Geständnis ab. Die Frau sagte: “Alles in dem Fall ist wahr. Ich war blind und dumm.” Sie wusste, dass sie es nicht rückgängig machen konnte.

Die 37-Jährige sagte, sie habe Angst, dass ihr damaliger Freund ihren getrennt lebenden Ehemann informieren würde. Der Ehemann merkte, dass sie ihre Kinder schlug. Oder er hätte sie selbst schlagen können. Sie lebe derzeit aus Angst in einem Frauenhaus, sagte die Angeklagte.

Die Verletzungen eines zweijährigen Kindes liegen laut der Generalstaatsanwaltschaft auf der Hand

Oberstaatsanwalt Dirk Schulte sagte, der kleine Junge habe die Fotos kurz vor seinem Tod entdeckt. Man muss blind und taub sein, um nicht zu wissen, dass dem Kind etwas Schlimmes passiert ist.

“Wenn du nicht sehen willst, dass etwas Schlimmes (…) passiert, musst du auf beiden Augen und Ohren taub sein.”

Rainer Schwarz, der Verteidiger des Angeklagten, sagte, seine Mandantin sei schuldig, weil sie nichts getan habe. Er war schockiert, als er die Akten sah.

“Ich war schockiert, als ich die Akten fand.”

Das Geständnis der Mutter nach dem ersten Verrat

Zu Beginn des Prozesses wies die Frau am Mittwoch den Fall der Staatsanwaltschaft zurück. Die Staatsanwaltschaft warf ihr vor, ihrem Sohn nicht geholfen zu haben, als ihr damaliger Partner einen zweijährigen Jungen im Ostalbkreis missbrauchte. Aber dann bat sie um eine Pause. Anschließend wurden die Geständnisse abgelegt, teilweise mit tränenerstickter Stimme.

Elwangen

Am Amtsgericht Elwangen der Angeklagte: Ein 33-jähriger Mann aus Böpfingen muss wegen Tötung eines zweijährigen Kindes zu 14 Jahren Haft.  (Foto: SWR, Kristina Priebe)

Der Mann, der des Mordes an einem zweijährigen Jungen in Bopfingen angeklagt ist, ist am Mittwoch zu 14 Jahren Haft verurteilt worden. Die Anklage der Staatsanwaltschaft wegen Mordes wurde abgewiesen.
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Freund wurde im ersten Prozess zu einer langen Haftstrafe verurteilt.

Der Mann wurde im Mai wegen des Missbrauchs, der zu seinem Tod führte, zu 14 Jahren Gefängnis verurteilt. Nach Angaben des Amtsgerichts Elwangen starb der Zweijährige, weil er den Jungen durch Schläge, Beißen und Tritte schwer verletzt hatte. Die Frau schwieg im Prozess gegen ihren Partner, verkaufte ihre Geschichte aber an einen privaten Fernsehsender.

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