Jack Miller: So bewertet er den ersten KTM-Test / MotoGP

Für Jack Miller beginnt am Dienstag in Valencia ein neues MotoGP-Abenteuer. Mit dem Wechsel ins KTM-Werksteam stand der Australier vor einer ganz neuen Herausforderung.

Jack Miller fährt von 2018 bis zum Ende der Saison 2022 in Valencia für Ducati. Nur zwei Tage später begann für den Australier ein neues Kapitel in der MotoGP-Klasse, als er erstmals auf der RC16 in das Red Bull KTM-Werksteam einstieg.

Nach 70 Runden auf der vier Kilometer langen Brustschwimmbahn belegte Miller den 17. Platz. KTM verlor 0,755 Sekunden auf Neuling Luca Marini, der auf seiner Ducati den Test als Schnellster beendete.

„Ich hatte viel Spaß, das Wetter war super zum Testen. Obwohl der Wind am Morgen stark war, schafften wir es früh raus. Am Ende der Session konnte ich viele Runden absolvieren. Es ging darum, das Motorrad zu kennen und das Team zu verstehen“, erklärte Miller nach seinem ersten Einsatz auf KTM.

Der 27-Jährige fügt hinzu: „Ich habe mich besser an das Motorrad gewöhnt, als ich erwartet hatte. Nach so langer Zeit fühlte ich mich auf einem anderen Fahrrad recht wohl. Ich habe an diesem Tag viel ausprobiert. Am Ende bin ich sehr zufrieden damit, wie es gelaufen ist.”

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„Leider konnte ich am Ende keine Zeitjagd starten, meine beste Runde bin ich auf einem Medium-Hinterreifen gefahren. Ich hätte gerne nochmal alles rausgeholt, bin aber trotzdem zufrieden mit dem Ergebnis“, sagte Miller in einem Interview.

Was kommt als nächstes für die Australier? „Ich freue mich auf den Test in Malaysia, aber es ist schön, erst einmal frei zu haben. Dann freue ich mich auf das kommende Programm“, stellte er klar. „Das Wichtigste war, dass ich auf dem Rad geblieben bin und jetzt können wir sehen, wie es sich Tag für Tag entwickelt.“

Allerdings: 2014 holte Miller sechs Siege und vier weitere Podestplätze für das Red Bull-KTM-Azo-Team in der Moto3-Weltmeisterschaft. Danach beendete er die Saison mit 276 Punkten, zwei Zähler hinter Weltmeister Alex Marquez (Honda).

Valencia-Test, MotoGP (8.11.):

1. Marini, Ducati, 1:30.032s
2. Viñales, Aprilia, + 0,225 Sekunden
3. Bezecchi, Ducati, +0,230
4. Oliveira, Aprilia, +0,335
5. Aleix Espargaro, Aprilia, +0,366
6. Di Giannantonio, Ducati, +0,451
7. Brad Binder, KTM, +0,464
8. Martin, Ducati, +0,544
9. Quartararo, Yamaha, +0,546
10.Bastianini, Ducati, +0,560
11. Zarco, Ducati, +0,594
12. Bagnaia, Ducati, +0,623
13. Marc Marquez, Honda, +0,644
14. Morbidelli, Yamaha, +0,659
15. Alex Marquez, Ducati, +0,680
16. Pol Espargaró, GASGAS, +0.725
17. Miller, KTM, +0,755
18. Mir, Honda, +0,882
19. Nakagami, Honda, +1.049
20. Rins, Honda, +1.196
21. Raul Fernández, Aprilia, +1.308
22. Augusto Fernández, GASGAS, +1.698
23. Pirro, Ducati, +2.773

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