Ingrid Noll mit “Tea Time”: Im Klub der Frauen mit Spleen geht es giftig zu | Freie Presse

Fans von Ingrid Noll werden ihren Roman „Tea Time“ verschlingen.

Was sind das für untreue und starke Frauen? Mit dieser Frage im Hinterkopf schließt er das Buch nach der letzten Seite. Sechs junge Frauen, jede mit einem gewissen Ruf, gründen den Spinners’ Club und diskutieren ihre Geheimnisse und Gedanken bei ihren weinliebenden Treffen. Männer sind in dieser Geheimgesellschaft nicht erlaubt. Als zufällig jemand auftaucht, ein arbeitsloser Alkoholiker, der Ninas verlorene Handtasche gefunden hat und gleichzeitig Vater des kleinen Sohnes einer anderen Clubschwester ist, beginnt ein wirres Spiel, das schließlich zum Tod des Alkoholikers führt. Ohne ersichtlichen Grund wurde der Mann von zwei Furien vergiftet. Aber niemand kümmert sich wirklich darum, mit diesen verrückten Frauen hat fast jeder ein Skelett in seinem Schrank.

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Es ist schwierig, den Inhalt von Ingrid Nolls entzückendem Theaterstück „Tea Time“ knapp und verständlich darzustellen. Er wird oft als der erfolgreichste Krimiautor Deutschlands bezeichnet, aber Freunde von Thriller-Künstlern werden damit ihre Probleme haben. Auch in diesem Roman gibt es eine Pflichtapotheke, giftige Kräuter, absurde Situationen und viele Frauen mit Sehschwäche. Normalerweise Noll. Aber die Geschichte ist etwas dicht und aufreibend, das Ganze geht weiter, die Krimi-Enthusiasten wollen nicht in Erscheinung treten. Der Erzählstil des 87-jährigen Autors wirkt altmodisch, es gibt immer eine lange literarische Reise in die Frühgeschichte, was die Handlung nicht sehr schnell macht. Die Gespräche sind manchmal ziemlich stockend. Das muss man lieben.

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Aber es gibt viele Fans der alten Dame des Verbrechens, und sie werden “Tea Time” sicherlich mit Vergnügen verschlingen. Man genießt die absurden Ideen der Autorin und lacht über die verrückten Ticks der sechs Schwestern. Der eine mag die Teppichenden, er kann rückwärts sprechen und schreiben, der andere liest in der Wolkenbildung die Zukunft, dass er nachts völlig Fremde in ihren Häusern beobachtet, der erste Erzähler hat Angst, dass ihm Arme und Beine abgeschnitten werden während der Saison ab. sie schläft, wenn ihre Glieder unter den Löchern hervorschauen sollten, die alte Tante kann ohne die Puppe ihres Kindes nicht leben.

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Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die unbeliebte Schwiegermutter durch die heimlich kontrollierten Pillen (die den Ehemann hätten treffen sollen) am Ende zum Kollateralschaden wird. Oder ist das Verbrechen vergessen? Die Polizei spielt in diesem Krimispiel jedoch keine Rolle. Und die Ermittlungen funktionieren nicht. Es sind Frauen wie du und ich, die aus Versehen zu totalen Killern werden. Es ist möglich.

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