Formel 1: Nach Karriereende – Wird Sebastian Vettel Klima-Kleber? | Sport

Als Sebastian Vettel (35) am Montagmorgen aufwachte, war er Astronaut. Er ist in einer Rakete. Und warte, warte, warte. Er wartet auf den Schub. Er hebt ab. er fliegt Er kennt die Strecke nicht. Er weiß nur: Ich fliege weg von meiner (Sutra 1) Welt. in das Unbekannte

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Über seine Mission ist nichts bekannt. Der viermalige Weltmeister weiß nicht, wo es für ihn hingehen wird: „Ich habe keinen konkreten Plan. Ich werde nicht nur auf dem Sofa rumhängen. Ich werde mir schon etwas einfallen lassen.“ Er wird sich orientieren und eine neue Umlaufbahn finden, nun will er zuerst absteigen.

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Raus aus der Welt, in der ihm ständig Doppelmoral vorgeworfen wird. Umwelt und zwischen einem 1000-PS-Flitzer. Zwischen Bienen und Benzin.

Sebastian Vettel ist ein bekennender grüner Mann. Nach der Karriere wird er Klimakleber? Aktivisten der Gruppe „Last Generation“ haben in den vergangenen Wochen immer wieder deutsche Autobahnausfahrten und Straßenkreuzungen blockiert. Sie forderten mehr Maßnahmen gegen den Klimawandel, etwa Tempolimits auf Autobahnen und günstigeren Nahverkehr.

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Sehen Sie Vettel in Zukunft an Ihrer Seite? Wahrscheinlich nicht. Umweltschützer sehen Formel-1-Fahrer nicht ganz als ihre eigenen an. Grund: Er hängt auf Asphalt, liebt Geschwindigkeit. Aber er wird es wahrscheinlich nicht durchbohren.

Ab Februar hieß sein Rennstall offiziell „Aston Martin Aramco Cognizant Formula One Team“. Aramco ist der weltweit größte Ölkonzern. Und im Fahrerlager? Dort wird gemunkelt, Vettel verrate mit seiner ständigen Kritik am Sport die Rennserie, die ihn berühmt und vor allem reich gemacht hat (geschätztes Vermögen 350 Millionen Euro).

Ein Zustand, der durch Erfolg kompensiert werden kann. Doch das James-Bond-Team bleibt – wie Vettel – hinter den Erwartungen zurück. Die Stimmung ist schlecht, die Mitarbeiter haben Angst. Personal wird ständig ausgetauscht. Sein Team beruhigte sich nie. Inhaber und Modemilliardär (Hilfiger) Lawrence Stroll wollte Erfolg kaufen. guter Ingenieur Kluger Verstand ist kluger Techniker.

Aber Teamgeist kann man nicht kaufen. Keine Kameradschaft. Sebastian Vettel braucht genau diese Seelennahrung. (So ​​hatte sein Vorbild Sumi). Diese Sicherheit, eine Art „Wir sind Familie“ steckte in seinem Red Bull. Nicht in diesem Ausmaß bei Ferrari. Und bei seinem letzten Team passte nur seine Ausrüstung zu seiner Ausrichtung … das machte seine Entscheidung sicher etwas einfacher.

Astronaut Sebastian Vettel (Motorsport) ist also komplett von der Erde isoliert…?

Niemand glaubt es zu diesem Zeitpunkt wirklich. Natürlich nicht. Der Blick zurück ist sehr verlockend. Noch immer pocht Benzin durch deine Adern. Nur Hähnchen statt Sollbruchstelle? 5G-Kurve statt nur Bienen? Nur Hausaufgaben statt Abtrieb? Zuerst natürlich. Aber dann … wenn die neue Saison beginnt … wird er das erste Rennen sehen? Vater Norbert Vettel ist skeptisch. “Ich weiß nicht, wie er reagiert. Er weiß es wahrscheinlich nicht. Er ist wie ich. Ein neues Leben beginnt für mich, nur für ihn. Ich schaue mir jedes Training an, jede Qualifikation, jedes Rennen. Leide mit mir. Glücklich mit mir.” . Drei Uhr morgens. Es war egal, ob es 10 oder 10 Uhr abends war, ich war immer vor dem Fernseher.“

Niemand um ihn herum glaubt, dass Sebastian Vettel 32 Jahre nach seiner ersten Kartfahrt endlich den Motor abstellen wird. Die Wetten laufen bereits. Etwa zwischen ihm und seinem Förderer Gerhard Noack (70). Er sagte: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sebastian komplett auf den Motorsport verzichten könnte. Natürlich ist sein Interessensgebiet jetzt breit gefächert, aber ich denke, dass er in ein paar Jahren wieder in den Motorsport zurückkehren wird. In welcher Funktion auch immer. Der Junge hat Benzin drin.“ sein Blut.

In einer Umfrage der Formel 1, die wohl die Teamchefs der aktuellen Piloten sein dürften, sagten mehrere Fahrer, je schneller sie mit ihren Boliden über den Asphalt rasen: „Vettel“. Selbst sein Vater, der ihn besser kennt als jeder andere, zuckt mit den Schultern: „Ich bin aufgeregt. Hoffentlich passiert das nicht noch einmal …“

Im kleinen Bekanntenkreis äußerte der vierfache Champion seine Gedanken zur Sportpolitik. Er hat Verstand. Ehrgeiz auch. Die Umwelt liegt ihm sehr am Herzen. Er hat mit seinen Taten und Worten schon viel erreicht. Die Bilder, wie er nach dem Rennen in Silverstone auf der Tribüne Plastikflaschen sammelt, sind unvergesslich. Sogar Einwegplastik Die Amerikaner hatten während des Rennens in Miami nirgendwo Plastik. Danke Vettel.

Sebastian Vettel kann stolz sein. Unterwegs. für seinen Erfolg. Für seine Einfachheit. zu seiner Verwandlung. Wir alle sehen zur Red-Bull-Zeit immer das lächelnde Honigkuchen-Badass-Gesicht. Wir sehen das Gesicht eines verzweifelten und verärgerten Schlagzeilenjägers bei Ferrari. Und schließlich sehen wir seinen oft nachdenklichen Gesichtsausdruck. Es schien, als würden seine Haare Schritt für Schritt wachsen, während er sich Sorgen um die Zukunft dieses Planeten machte. Es muss wildes Denken sein.

Und es wird ein trauriger Abschied von seiner alten Welt sein.

Aber seine Familie wartet auf ihn. Seine alte, renovierte Mühle. Mit Solar auf dem Dach. Ohne Klimaanlage. Virtual-Space-Suite. Schweigen. Flug der Begeisterung ins Unbekannte. Aber nie außer Kontrolle. Er weiß: Im neuen Orbit gibt es viel zu tun. Er wird sie finden. Ihr Houston ist ihre Familie. Und wird es immer sein.

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