Erfolgreich wie Federer: Djokovic gewinnt ATP Finals

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So erfolgreich wie Federer: Djokovic gewinnt ATP-Finale

Novak Djokovic gewann das Finale, indem er Casper Rudd mit 2:0 in einem Satz besiegte. Novak Djokovic gewann das Finale, indem er Casper Rudd mit 2:0 in einem Satz besiegte.

Novak Djokovic gewann das Finale, indem er Casper Rudd mit 2:0 in einem Satz besiegte.

Quelle: Antonio Calanni/AP/dpa

Am Ende der Tennissaison konnte Novak Djokovic nicht aufhören. Der serbische Tennisprofi gewann zum sechsten Mal die ATP Finals und setzt damit ein klares Zeichen. Er will weiter Titel sammeln.

TOpstar Novak Djokovic feierte am Ende seines komplizierten Tennisjahres seinen ersten Erfolg in einem ATP-Finale seit 2015 und setzte sich als Nachfolger von Olympiasieger Alexander Zverev durch.

Der 35-jährige Wimbledon-Sieger, der im Finale in Turin mit 7:5, 6:3 hinter dem Norwegian French Open- und US Open-Finalisten Casper Rudd zurückblieb, holte glücklich seine Kinder Stefan und Tara ab. „Sieben Jahre – das ist eine lange Zeit. Die Tatsache, dass ich sieben Jahre darauf gewartet habe, macht den Sieg noch süßer und größer“, sagte Djokovic.

Die frühere Nummer eins der Tenniswelt musste Australien Anfang des Jahres wegen Rechtsstreitigkeiten vor Beginn der Australian Open verlassen. Auch die US Open verpasste er, weil er nicht gegen das Coronavirus geimpft war. Djokovic konnte die prestigeträchtige Jahresabschlusssaison für die acht besten Tennisprofis nicht toppen. “Ich bin wirklich glücklich, dass ich gespielt habe”, sagte Djokovic, “es ist eine große Erleichterung.” Das Jahr war wie eine Achterbahnfahrt.

Nach den vier Grand-Slam-Turnieren gelten die ATP Finals als das wichtigste Event im Tennis. Djokovic gilt mittlerweile als inoffizieller Weltmeister und hat mit seinem sechsten Erfolg beim traditionsreichen Jahresendturnier den inzwischen zurückgetretenen Schweizer Roger Federer gleichgezogen. Als ungeschlagener Sieger in drei Vorrundenspielen erhielt Djokovic eine Rekordprämie von 4,7 Millionen US-Dollar, auf die Zverev in diesem Jahr keine Chance hatte. Der Hamburger pausiert wegen seiner Bänderverletzung im Sprunggelenk seit Monaten und musste zuletzt mit einem positiven Corona-Test einen weiteren kleinen Rückschlag hinnehmen.

Djokovic sah zu Beginn gegen Rudd körperlich nicht wohl aus. Der serbische Turnierfavorit erholte sich jedoch schnell und steigerte sich weiter. Der 21-malige Grand-Slam-Sieger hielt seine Aufschlagspiele von Beginn an souveräner als Rudd und überstand einen Tiebreak mit dem ersten Break des Matches zur 7:5-Führung im ersten Satz.

Im Halbfinale am Samstag gegen den Amerikaner Taylor Fritz gewann Djokovic zwei Tiebreaks mehr als Rudd in seinem Match gegen den Russen Andrei Rublev. Im zweiten Satz des Endspiels ging Djokovic mit einem Break mit 3:1 in Führung und ließ Rude keine Chance mehr. Seine Ansage beim Turnier ist klar: Djokovic will weiter gewinnen und wird bei den Australian Open zum Start in die neue Saison nun wieder Top-Favorit sein.

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