“Bauer sucht Frau”: Rinderbraten, Marzipan und bittere Tränen

“Ein Bauer will eine Frau”
Roastbeef, Marzipan und bittere Tränen

Geschrieben von Kai Butterweck

Die Neuankömmlinge essen leckere Gerichte und der Himmel ist für viele Bauern in der ersten Stunde der Saison voller Geigen. Dunkle Wolken ziehen auf dem Dach von Simmentaler Züchter Michael und seinem Hofjungen Jan Hendrik auf.

Nach und nach schließen sich die letzten Bauern der diesjährigen Dating-Reise an und begrüßen ihre Damen, die bereit sind, sich auf ihre Farmen einzulassen. Dem ein oder anderen wird schnell klar, dass das letzte Erlebnis der alten Begegnung ist. Biobauer Martin denkt wohl, dass die Liebe bei der Arbeit reift. Der Allgäuer bietet seiner wartenden Frau Carola einen paradiesischen Ausblick. Aber in puncto Ethik gibt es in Martins Umlaufbahn noch viel Luft nach oben. In der „Heuspinne“ unter dem Stalldach oder im engen Sitz seines Steiltraktors versucht der Bauer nie „zuerst anzufassen“. Carola ist zu Recht „frustriert“: „Er sollte sich mehr öffnen. Bisher habe ich nichts gehört“, klagte die gebürtige Neubrandenburgerin.

Die beiden anderen Youngster geben sich bereits mehr Mühe als ihre Kollegen in Bayern. Schafzüchter Tade hat sich unter allen Bewerbern für Emely, ebenfalls aus dem hohen Norden, entschieden. Die ersten Extrapunkte sammelt der 26-Jährige mit einem starken Picknick im Schatten. Auch der schüchterne Maik lebt in Schleswig-Holstein. Wo Kühe und Möwen schlafen, ist das Glück groß. „Ich hatte noch nie eine richtige Beziehung“, gestand der 30-jährige Rinderzüchter.

“Wie Pracht im Sonnenlicht”

Mit Hilfe von Inka Bause, der Leiterin des Spiels, und Mama, die in der Küche vor Freude platzt, um den Start in die Hofwoche zu feiern, soll sich das ändern. Mit Schokolade auf dem Kissen wird die wartende Cathrin schnell um den Finger gewickelt. Die romantische Begrüßungsgeste ist ein richtiges Lied: „Oh, ich liebe Marzipan!“ Der Produktmanager ist zufrieden. Auch Mamas Roastbeef kommt gut an, sodass dem Start in die Bauernhofwoche nichts mehr im Wege steht. Maik ist jedenfalls hin und weg von seiner wartenden Frau: „Plötzlich stand sie da wie ein Sonnenschimmer!“ Der Bauer gratuliert.

“Bauer sucht Frau” im Fernsehen

„Bauer sucht Frau“ läuft jeden Montag und Dienstag um 20.15 Uhr auf RTL. Die Sendung ist jederzeit auf RTL+ abrufbar.

Die erste Hexerei fand vor langer Zeit auf einigen Farmen statt. Zuhause bei Pferdebesitzer Ulf und Kuhbesitzerschwester Jörg deutet alles auf den rosafarbenen Anbau der Hofkirche hin. Bei letzterem fühlt sich sogar Patricias Sohn Manuel „zu Hause“. Auf dem Hof ​​von Käser Arne scheint den ganzen Tag die Sonne. Antje freut sich, Arne freut sich und im berühmten „Käsekeller“ freuen sich hunderte Käselaibe auf die traditionelle „Käsepflege“. Mit einem nassen Pinsel wird der Käse gebürstet – eine Aktion, die die schöne Arne immer wieder in einen entspannten Meditationszustand versetzt. Am Abend beenden Arne und Antje das Tageswerk auf der Kuhweide, sitzen auf dem Wassertank und umarmen sich.

Moorpflege und Bootsspaß

Pferdeführerin Loretta und Comedian Sascha treiben freiwillig die Stuten zusammen. Aber irgendwie drückt nur ein hocherregter Hengst eine tiefe Verbundenheit aus. Am liebsten streift die Sau mit ihrem Kalb über die Weide. Loretta und Sascha verwerfen den gescheiterten Paarungsversuch schnell und widmen sich der Moorpflege. Die beiden haben viel Spaß mit dem Schilfmäher („Das Ding sieht aus wie eine Höllenmaschine!“), als sie später an Bord eines Zwei-Personen-Bootes gehen.

Übrig bleiben Fleckvieh-Züchter Michael und Hofjunge Jan Hendrik. Nach einer durchzechten Nacht in Köln müssen die beiden Turteltauben erst einmal ihre Gedanken ordnen. Vor allem Jan Hendrik beginnt zu meditieren. Der gebürtige Südafrikaner ist sich nicht mehr sicher, ob der offenherzige Lebensstil seines Traumbauern mit seinem sehr niedrigen Leben vereinbar ist. “Ich habe solche Angst, verletzt zu werden”, rief Jan Hendrik, während riesige Tränen das trockene und leere Rheinufer tränkten. Haben Arne und Jan Hendrik noch eine Chance? Oh, wie wunderbar, dass wir in 24 Stunden alle weise sind.

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